Australien,

dem Ruf der Aborigines folgend ...

Krokodile

(Crocodylos johnstoni&Crocodylos porosus)

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Heute stehen die Krokodile unter Schutz. Jedoch vor 20-30 Jahren gab es Jäger, die es sich zum Beruf machten, Krokodile zu jagen. Ihre Häute waren in der Lederindustrie sehr begehrt. Damals schwand der Krokodilbestand dahin, und in einigen Teilen ihres ursprünglichen Verbreitungsgebieetes waren sie sogar ganz ausgerottet.

Krokodile töten grössere Tiere meist, indem sie sie unter Wasser ziehen und es dort festhalten. Der Tod erfolgt dann meistens durch Ertrinken. Das Krokodil besitzt spitze, kegelförmige Zähne. Mit diesen können sie weder Fleisch kauen noch abbeissen. Somit verschlucken sie die kleineren Tiere ganz und die grösseren reissen sie in Stücke. Dies geschieht, indem sie sich in ein Körperteil festbeissen und sich um die eigene Achse drehen, bis es abgerissen ist.

In Australien existieren 2 Arten von Krokodilen. Das Süsswasser- und das Salzwasserkrokodil.

Das Süsswasserkrokodil wird ebenfalls Australienkrokodil genannt. Dieses Krokodil wird ca. bis um 2m lang, in Ausnahmefällen auch bis 3m. Es ist verbreitet in den nördlichen Teilen Australiens und lebt in ruhigen, salzfreien Binnengewässern.

Seine Schnauze ist schmal und langgezogen. Ernähren tut es sich hauptsächlich von kleineren Fischen, Fröschen, Küken von Wasservögeln, grössere Insekte oder kleinen Wasserschildkröten.

Die Legezeit des Australienkrokodils ist im August und September. Das Weibchen gräbt dann, in der Nähe von Wasser, ein Loch. Dort legt es die Eier hinein. Meistens etwa 20 Stück. Etwa im November/Dezember dann schlüpfen die Jungen. Diese sind vom ersten Tag an selbständig.

Das Süsswasserkrokodil existiert nur in Australien.

Bis jetzt hat man noch nie gehört, dass ein gesundes Süsswasserkrokodil einen Menschen angefallen hat.

Verbreitung Krokodil Das Salzwasserkrokodil wird ebenfalls Leistenkrokodil genannt. Meist wird es bis 4 oder 5m lang, seine Höchstlänge beträgt sogar 7m. Mit dieser Länge gehört es zu den 3 grössten Krokodilen der Welt.

Seine Schnauze ist, im Gegensatz zum Australienkrokodil, stumpf und breit. Sseinen deutschen Namen verdankt das Leistenkrokodil ebenfalls seiner Schnauze. Auf beiden Seiten nämlich zieht sich von den Augen bis fast zur Schnauzenspitze je eine knöcherne Leiste.

Seine Hauptnahrung sind Fische. Es fängt jedoch auch noch allerlei andere Tiere, welche am und im Wasser leben.

Das Salzwasserkrokodil ist sehr weit verbreitet. Es kommt von Nordaustralien und Neuguinea bis nach Südindien vor. Es lebt vorallem in brackigem Wasser in der Nähe der Küste. Man findet es aber, lebt es in grösseren Flüssen, noch bis 80km im Landesinnern.

Das Leistenkrokodil hat die besondere Fähigkeit, während längerer Zeit im offenen Meer schwimmen zu können oder sich treiben zu lassen. Diese Fähigkeit zeigt auch, warum es so weit verbreitet ist.

Die Legezeit der Leistenkrokodile ist am Ende der Regenzeit. Das Weibchen scharrt aus Laub und Sand einen Haufen. In diesen legt es ca. 60 Eier. Sie sind ca. so gross wie Gänseeier. Das ganze geschieht hoch oben auf einer Uferböschung und im Schutze von Büschen. Die Mutter wacht die nächsten Wochen gut über die Eier und bleibt immer in ihrer Nähe. 3 - 4 Monate später schlüpfen dann die Jungen. Sie bleiben in den ersten Tagen nahe bei ihrer Mutter. Dies ist unter den Reptilien eine Ausnahme. Normalerweise kümmert sich die Mutter weder um die Eier noch um die geschlüpften Jungen.

Eugenia Fritzler, Marco Krings, Michael Strotmann
Hasan Gürbüz, Steffen Bolenius