Australien,

dem Ruf der Aborigines folgend ...

Flachkopfbeutelmaus

(Planigale)

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Die Flachkopfbeutelmaus gehört zu der Gattung der Beuteltiere. Äusserlich sieht sie einer Spitzmaus ähnlich, ist aber in keiner Weise mit dieser verwandt. Ihre Kopfform entspricht tatsächlich ihrem Namen. Der ganze Schädel ist nur ca. 3 mm hoch. Zuhause ist die Flachkopfbeutelmaus in verschiedenen Klima- und Vegetationszonen. Es gibt eine Art, die hat sich besonders auf Trockengebiete spezialisiert, und einige auf Waldgebiete. Letztere sind besonders geschickte Kletterer.

Die Flachkopfbeutelmaus ist ausschliesslich ein nachtaktives Tier. Der Suche nach Nahrung kommen sie sowohl in den Gezweigen von Büschen sowie am Boden nach. Die Flachkopfbeutelmaus ist hauptsächlich ein Fleischfresser. Sie jagt besonders Insekten. Sie machen aber auch nicht halt vor Reptilien, Säugetieren und jungen Vögeln. Da sie viele, sehr spitze Zähne besitzen, sind sie erfolgreiche Jäger. Ebenfalls weichen sie nicht zurück vor Tieren, welche in der gleichen Grösse oder sogar noch grösser sind als sie selbst.

Verbreitung Beutelmaus Das Weibchen der Flachkopfbeutelmaus bringt, ca. 2 Wochen nach der Paarung, sechs bis acht Junge zur Welt. Diese bleiben für ca. 2 Monate im Beutel. Das Weibchen besitzt einen gut entwickelten Beutel, welche eine nach hinten gerichtete Öffnung hat. Darin besitzt es 10 - 12 Zitzen.

Die kleinste Art aller Beuteltiere ist die Zwergflachkopfbeutelmaus (Planigale ingrami). Sie misst vom Kopf zum Rumpf nur gerade 45 - 55 mm. Ihr Gewicht ist ebenfalls sehr gering, durchschnittlich vier bis viereinhalb Gramm.

Die Beuteltiere konnten in Australien diverse ökologische Nischen füllen. Sie konnten verschiedene Formen vorhandener Nahrung nutzen und verschiedene Lebensräume besiedeln. Dies war vorallem möglich, da andere Säugetiere auf dem Kontinent fehlten. Dies alles führte schlussendlich zu dieser grossen Vielfalt von Beuteltierformen, welche in Australien zu finden ist.

Eugenia Fritzler, Marco Krings, Michael Strotmann
Hasan Gürbüz, Steffen Bolenius