Afrika
 Satellitenbild von Afrika
Afrika, der nach Asien zweitgrößte Erdteil, misst von Norden nach Süden 8000 km, von Osten nach Westen 7600 km, umfasst mit 30,3 Mio. km² etwa 20% der Landfläche der Erde und mit 760 Mio. Einwohnern knapp 13% der Erdbevölkerung. Es wird vom Atlantischen- und Indischen Ozean, Mittel- und Roten Meer umgeben.
Der tiefste Punkt ist der Assalsee in Dschibuti mit 173 m unter dem Meeresspiegel und die höchste Erhebung der Kilimanjaro in Tansania mit 5895 m.
Die längsten Flüsse sind Nil 6671 km, Kongo 4320 km, Niger 4160 km, Sambesi 2660 km, Oranje 1860 km, Cubango 1600 km und Limpopo 1600 km.
 Kalambofälle
Die höchsten Wasserfälle sind die Kalambofälle 427 m, die Livingstonefälle 274 m des Kongo, die Kabelegafälle 122 m des Victorianil und die Victoriafälle 107 m des Sambesi.
Außer dem Tschadsee 12 000-26 000 km², finden sich die größten Seen im ostafrikanischen Hochland. Victoriasee 69 500 km², Tanganjikasee 32 900 km², Malawisee 28 900 km², Turkanasee 8500 km², Albertsee 5400 km² und Mwerusee 4920 km².
Die großen natürlichen Vegetationszonen haben an der Fläche des afrikanischen Kontinents (ohne Inseln) ungefähr einen Anteil wie folgt: Wüsten 35 %; Trockensavannen und Grassteppen 31 %; Feuchtsavannen 21 %; Tropischer Regenwald 11 %; Mediterrane Hartlaubgehölzer 2 %.
Wüsten
 Sahara
Sahara - 9 Millionen km²,
Kalahari 600.000 km²,
Namib 310.000 km²,
Somali 260.000 km²,
Danakil.
Die Die Sahara liegt im Norden Afrikas. Das Klima ist äußerst trocken und heiß. Die extremen Temperaturschwankungen von tagsüber bis zu 60 °C – nachts bis zu 30 °C geringer – tragen u. a. zur Wüstenbildung bei. Im Winter sind nachts bis zu −10 °C zu messen. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge in der Sahara beträgt ca. 45,5 mm. In der Sahara sind auch Bodenschätze zu finden. In der algerischen und libyschen Sahara wurden reiche Erdöl- und Erdgasfelder entdeckt. Weitere Bodenschätze sind: Salz, Kohle, Kupfer, Gold, Mangan, Eisen, Uran, Blei, Wolfram, Titan, Zinn und Phosphate.
Regenwald
Der tropische Regenwald liegt nach Dichte und auch nach Wuchshöhe weit vor allen anderen Pflanzengesellschaften auf der Welt. Im immergrünen Regenwald entstandein auf der Erde einzigartiges Phänomen, das der größten Artenvielfalt (40-60 % aller auf der Erde lebenden Arten).
 Tropischer Regenwald
Der Tagesablauf ist in den tropischen Regenwäldern außerordentlich konstant. Dort ist es 12 Stunden hell und 12 Stunden dunkel; der Übergang vom Tag zur Nacht dauert nicht einmal eine halbe Stunde.
Am frühen Vormittag, wenn sich Luft und Boden rasch erwärmen, steigt das verdunstende Regenwasser als feucht-warme Luft nach oben und ballt sich in zunehmend dichteren Wolken zusammen. Nachmittags oder nachts – regnen diese Wolken aus, häufig in Verbindung mit einem Gewitter.
Savanne
Die Savanne ist eine Ökozone der Tropen, die durch ihren offenen Bewuchs und in relativ regelmäßigen Abständen stehende Bäume charakterisiert ist. Die Savannen liegen zwischen den Vegetationszonen Wüste und tropischem Wald. Es gibt folgende Savannen: Feuchtsavanne, Trockensavanne, Dornsavanne.
 Typische Savannenlandschaft
Die Vegetation der Dornensavanne besteht aus nur 1-3m hohen Dornenbüschen und Bäumen, die nur minimales Laubwerk tragen.
Es fallen jährlich 200-700 mm Niederschläge. Die Dürre, die sich auf zwei Trockenzeiten verteilt, dauert 7-10 Monate.
In der Trockensavanne wächst wenig Gras und Kraut. Dafür gibt es riesige Grasflächen(Grasland). Im Jahr fallen 500-1200 mm Niederschläge, jedoch gibt es auch 5-7 Monate Trockenzeit. Häufig findet man in der Trockensavanne den Baobab, und dichte Akazienwälder.
Pflanzen und Tiere sind in der Feuchtsavanne in den verschiedensten Biotopen zu finden.
Bäume verschiedener Arten sind charakteristisch. Selbst wenn die Trockenzeit 2-5 Monate anhält, wächst das Gras 2-3m hoch. Dies ist durch die hohen Niederschläge, die im Jahr fallen, möglich.
|