Zu Fuß in Aachen unterwegs
Es muss nicht immer direkt Sport sein um sich zu bewegen, auch spaziergänge bringen entspannung und sind gesund
Tour 1: Aachen Kornelimünster - Aachen Hahn - Aachen Wahlheim
Tour 2: Simmerath-Erkensruhr - Viebach-Monschau

Wanderkarte: Aachen, Eschweiler, Stolberg, Nr. 1 (Eifelverein)
Region: Aachen
Länge: 14,4 km
Gehzeit netto (brutto): 3 Std. 35 Min. (4 Std. 48 Min.)
WDG: 4,02 km/h
Wegmarkierung: verschieden
Anspruch: Leicht
Wetter: Sonne
Steigung: ca. 120 m
Sehenswertes: Kirche St. Stephanus, Abteigarten Kornelimünster, ehemalige Reichsabtei, Pfarrkirche St. Kornelius, Korneliuskapelle, Iterbach, Inde, Vennbahnviadukt, St. Maria Kirche, Felskuppel Mönch, Bechheimer Bach, Freizeitpark.
Notiz: Am Parkplatz "Historischer Ortskern" von Kornelimünster starten wir. Abwärts machen wir den Schwenker zu den Abteigärten, danach in die ehemalige Benediktinerabtei und zum Bendiktusplatz. Wir bewundern die wunderschönen Giebelhäusern, jedes ein Unikat für sich. Mit "Korneliusmarkt" geht es über die Inde. Links haltend, werfen wir noch mal ein Blick auf die Abtei. Wir folgen den Fluss und wandern aus dem Ort hinaus. Vor uns das alte Eisenbahnviadukt. Sacht aufwärts merken wir schon bald, dass dies der falsche Weg ist. Zurück und über den Iterbach kommen wir zu einer Strasse. Diese überqueren wir und halten flussaufwärts mit der Inde. Wir durchwandern schattige Waldstücke und kommen zu einer Pferdekoppel, die wir durchqueren müssen. Gar nicht so einfach, denn der Weg erweist sich als stark matschig. Schon bald kommen wir zum nächsten Viadukt. Sie führte einst von Aachen durch das Hohe Venn und brachte Schlachtvieh, Arbeiter und Soldaten hin und her. 1982 wurden hier die letzten Gleise demontiert. Der kleine Pfad führt uns sacht aufwärts bis zur Trasse. Hier befindet sich auch ein schöner Rastplatz, der dann auch genutzt wird. Abwärts und dann über Stufen aufwärts erreichen wir Hahn. Immer noch folgen wir den Matthiasweg (HWW 6) und den Krönungsweg (HWW 10). Durch den Ort und vorbei an der Marienkirche, wo gerade geheiratet wird, kommen wir ortsauswärts. Links befindet sich eine blanke aber schöne Felskuppel, die "Mönch" genannt wird. An folgender Gabelung, verlassen uns die beiden Wanderwege und wir nehmen rechts den breiten Weg durch den Wald. Hinter dem Kitzerhaus knickt der Weg nach rechts ab. An einen Waldpilz machen wir eine längere Pause. Lisa-Marie hat schon etwas gequengelt. Zeit für sie das sie was krabbeln kann. Sofort fängt sie an juchzen und freut sich auf den Rasen. Als sie wieder ins Gestell muss, findet sie das gar nicht nett. Durch den Friesenrather Wald erblicken wir den gleichnamigen Ort und überqueren die Inde. An den Gruben, bzw. in den Gruben befindet sich auf den ehemaligen Steinbruch ein schöner Abenteuerspielplatz. Wir entschließen uns, dass Claudia mit Lisa-Marie hier bleibt und sich noch was austoben kann. Ich wandere durch Walheim, das seit 1972 zu Aachen gehört. An einem ehemaligen Bahnhofgebäude steht immer noch verbleicht "Walheim bei Aachen". Ich verlasse das Dorf und gehe über Wiesen und Felder. An einen Koppelverschlag überhole ich eine kleine Gruppe. Einer der Frauen meint: „Ich frage mich immer wieder, wie dicke Menschen hier durchpassen“. Ich konnte es mir nicht verkneifen: „Dicke Menschen wandern halt nicht“. Die Leute lachten los, auch ich musste schmunzeln. Der Hohlweg, der im Buch als stark morastig dargestellt wurde, entpuppt sich als harmlos. Unter der Vennbrücke erreiche ich wieder Kornelimünster und gehe das letzte Stück zurück. Kurze Zeit später hohle ich die Beiden am Freizeitgelände wieder ab. Auf dem Heimweg fuhren wir noch nach Monschau, wo wir uns die Altstadt anschauten und den leckeren Monschauer Reiskuchen mit Kirschen aßen.

Wandertour: 465
Wanderführer: Rother Wanderführer Eifel
Wanderkarte: Monschauer Land, Rurseengebiet, Nr. 3 (Eifelverein)
Region: Eifel
Länge: 14,5 km
Gehzeit netto (brutto): 3 Std. 01 Min. (3 Std. 08 Min.)
WDG: 4,81 km/h
Wegmarkierung: verschieden
Anspruch: Leicht
Wetter: Sonne, Wolken, Wind
Steigung: ca. 270 m
Sehenswertes: Kapelle Erkensruhr, Erkensruhr, Dreiborner Hochfläche, Gierberg, Müsauelsberg, Mühlenbach, Hollersief, Viehbach, Wüstebach, Fledermaushöhle, Püngelbach.
Notiz: Vor der Kapelle in Erkensruhr (Wanderung 290 und 321) geht es los. Am "Haus des Gastes" das ziemlich herunter gekommen ist, biege ich rechts ab und überquere die Erkensruhr. Nun auf schneebedeckten Wegen hoch zur Dreiborner Hochfläche. Der Weg erweist sich als schwierig, da er auch sehr vereist ist. Immer wieder rutsche ich weg. Oben verlasse ich den Wald und wandere über die Dreiborner Hochfläche. Das Wetter ist ok, erst im laufe dieser Wanderung verziehen sich die vielen Wolken. Am Müsauelsberg, der zu Schleiden zählt hat man eine schöne Rundumsicht. Vor Leykaul nehme ich den Weg nach links. Es geht bergab und bergan. Über den Mühlenbach aufwärts zum höchsten Punkt (586 m) dieser Wanderung. Weiter geradeaus und hoch in den Nadelwald. Bei einem weiteren Infopunkt nehme ich den Pfad durch den dichten Schnee. Abwärts zum Viehbach, der zu Monschau zählt. Eine lange Zeit auf den breiten Weg. Der Bach schlängelt sich durchs Tal. Als nächstes wandere ich am Hang des Wüstebachs. Da wo die Sonne hinkommt schmilzt der Schnee, ansonsten ist (wie auf der gesamten Wanderstrecke) der Weg glatt und vereist. Nicht nur die Flüsse sich gut gefüllt, auch der Weg ist nass und überall fließt Wasser entlang. An der Schutzhütte geht es rechts auf den Weg am Püngelbach. Über eine Holzbrücke und mit dem Pfad nach Hirschrott. Auf den Sträßchen geht es durch den Ort und weiter nach Finkenauel. Ich bleibe im Tal und komme so wieder nach Erkensruhr.
