Die Geschichte der Socke
Die Geschichte der Socke beginnt in Vorderasien, denn schon in der altassyrischen Zeit (1800 v. Chr. – 1350 v. Chr.) trug man strumpfartige Beinkleider, welche aus Tuch genäht waren und aus der Pharaonenzeit (1400 v. Chr. – 950 v. Chr.) sind bereits rundgestrickte Socken bekannt. Die Römer und andere Völker trugen beim Reiten wollene Socken und aus der griechischen Zeit weiß man, dass eng anliegende, strumpfartige Beinkleider bekannt waren.
Im 7. Jahrhundert erschienen bereits gestrickte Socken in Europa, doch im 13. Jahrhundert waren gestrickte Socken nur in Italien bekannt, während das übrige Europa Stümpfe aus Tuchwaren trug. Um das 16. Jahrhundert wiederum kamen zunächst genähte und dann gestrickte seidene Strümpfe in Mode. Mit güldener Stickereikunst verziert wurden sie zu kostbaren Accessoires.
Im Jahr 1589 mit dem ersten maschinell strickenden Strumpfwirkstuhl konnte sich die gestrickte Socke auf dem europäischen Markt durchsetzen und ab 1720 mit dem Kommen des Reifrockes wurden Strümpfe, im Gegensatz zu vorher, auch vermehrt von Frauen nachgefragt.
Ab dem Jahr 1866 wurde in den Vereinigten Staaten die erste Strickmaschine erfunden, die Socken und Strümpfe im Akkord herstellte mit einer Tagesproduktion von 10 Paar langen Damenstrümpfen oder 20 Paar Herrensocken. Dies war der erste Schritt zur Produktion von Socken, wie wir sie heute kennen.