In mehr als 4000 Frittenbuden werden die goldgelben Kartoffelstäbchen gebacken und mit Saucen-Varianten verfeinert: von Mayonnaise bis zu Chilisauce.
Für viele Belgier gehören die „Frietkots” zur Landeskultur. In Antwerpen gibt es sogar ein eigenes Museum für sie. Die traditionelle Garweise der Pommes in Belgien ist einzigartig: Bei 160 Grad werden sie vorgebacken, abgekühlt und unmittelbar nach der Bestellung der Kunden nochmals bei 180 Grad in Pflanzenöl oder Rinderfett fertig gebacken. „Durch dieses zweifache Backen werden die Fritten richtig schön knusprigkross”. Es gibt aber regionale Unterschiede. „11 Millimeter Dicke ist die Norm in Limburg und in Wallonien. Die Bewohner von Antwerpen bevorzugen 10 Millimeter, und rund um das flämische Gent ziehen sie die schlanken 9 Millimeter Fritten vor. Dagegen dürfen sie in Eupen sogar 14 Millimeter dick sein”.